005 . Tuchfabrik in Essen Kettwig . Umnutzung einer Fabrik zu einem Nutzungshybrid . 1998
Umnutzung und Sanierung einer ehemaligen Tuchfabrik zu einem Gebäudehybrid, sowie städtebauliche Neuordnung des Umfeldes.



Der Ortsteil Kettwig - seit den 1960ern ein Teil der Stadt Essen - war im 19. Jahrhundert eine blühende Tuchmacherstadt. Die denkmalgeschützten Scheidt´schen Anlagen - heute als Ruine im Stadtraum verankert - zeichnen nach wie vor die Silouhette Kettwigs.

Aufgrund zweier getrennter Eingänge mit eigenständigen Identitäten ist eine getrennte Nutzung als Wohn- und/oder Bürogebäude mit überschaubaren Grundrissgrößen möglich. Auf die Nutzungsänderungen kann bei laufendem Betrieb sukzessive reagiert werden. Der Kopf funktioniert als multifunktionale Kleinbühne mit regionaler Reichweite sowohl autark als auch als Kopf des Ensembles.


Fläche: ~ 4000 m²  .  Planungszeit: 1998  .  Auftraggeber: Eigenprojekt  .  Architekt: Detlev Bruckhoff  .  Wettbewerb: 2. Preis, VEBA WOHNEN Award  .  Leistungen: Analyse, Entwurf


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